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BMX ist die Abkürzung für Bicycle MotoCross. Das X steht einerseits für das englische Wort cross (Kreuz), andererseits ist auch das verb to cross gemeint, das auf deutsch durchfahren/überqueren heißt. BMX bezeichnet eine Ende der 1960er in den USA entstandene Sportart, die es dem Sportler gestattet, auf einem 20″-Fahrrad (20-Zoll-Laufräder) viele verschiedene Kunststücke und Stunts auszuführen. In der ursprünglichen Form ging es, wie im Motocross, darum, einen mit Sprüngen und Steilkurven versehenen, etwa 400 Meter langen Sandkurs im Kopf-an-Kopf-Rennen gegen sieben Kontrahenten zu fahren. BMX-Räder waren Anfang der 80er Jahre bei Kindern und Jugendlichen als Fahrrad sehr in Mode. Seinen Anfang nahm der BMX-Rennsport wohl überall auf der Welt, wo Kinder und Jugendliche abseits von Strassen sich im Gelände mit ihren Rädern die ersten Rennen lieferten, über Hügel sprangen und versuchten, es den Motocross Fahrern auf ihren Motorrädern gleichzutun. Die ersten Bahnen wurden wohl in Kalifornien Anfang der siebziger Jahre gebaut und so entwickelte sich der BMX-Rennsport von seinen Anfängen bis zum heutigen Tag kontinuierlich weiter. Die Bahnen wurden anspruchsvoller mit größeren und technisch schwieriger zu fahrenden Hindernissen, betonierten Kurven und Starthügeln bis hin zu Flutlichtanlagen und Tribünen.  

Ab 2008 wird BMX-Racing, die Urdisziplin, olympisch . Das Exekutivkomitee des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hat Mitte 2003 beschlossen, bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking zwei BMX-Wettbewerbe auszutragen.


Die BMX-Bahnen sind Kategorisiert: Es gibt drei Arten, A, B, C-Bahnen. Eine Bahn hat eine Mindestlänge von 300m und darf die Maximallänge von 400m nicht überschreiten, ebenso sind mindestens 3 Kurven vorgeschrieben. Die Anzahl und die Art der Hindernisse bleibt jeden Streckendesigner selbst überlassen. Es muß auf jeden Fall gewährleistet sein das alle Altersklassen die Hindernisse sicher befahren können.

Jede BMX-Bahn beginnt mit einem Starthügel, auf dem das Startgatter eingebaut ist. Hinter diesem stellen sich die Fahrer auf, per Ampelsignal wird der Startvorgang elektronisch oder pneumatisch ausgelöst, das Gatter fällt nach vorne. Nach erfolgtem Start müssen die Fahrer, die auf dem Starthügel 10m Linien einhalten. Nach diesen 10m hat man freie Fahrlinienwahl. Jetzt gilt es nur noch die Hindernisse und Kurven zu meistern.

Hindernisse können auf unterschiedliche Art und Weise bewältigt werden:

1. Springen

2. Wheelen (überfahren auf dem Hinterrad)

3. Pushen (Überfahren)

Es gibt unterschiedliche Hindernisse - die Gängigsten sind:

- Speed(jump)

- Double

- Triple

- Step-up

- Step-down

- Table

- Step-double

Kombinierte Hindernisse die im Volksmund auch "Waschbrett" genannt werden, sind sogenannte rhythem-sections.

Kurven können überhöht gebaut werden, sogenannte Steilkurven, diese ermöglichen die Fahrt mit sehr hoher Geschwindigkeit. Kurven deren Belag aus Teer, Beton oder Pflastersteinen sind, können bei Trockenheit mit dem Maximum an Tempo genommen werden.

Für jede Alters bzw. Körpergröße, gibt es das richtige Race-Bike. Die Rahmengrößen sind in folgende Kategorien eingeteilt: Micro, Mini, Junior, Expert und Pro. Je nach Hersteller, gibt es in der Kategorie Pro auch die Größen XL und XXL. Die meistem Hersteller, haben noch BMX-Räder mit 24-Zoll Laufrädern, die sogenannten Cruiser im Sortiment. Optisch ähneln sie einem MTB, sind aber reine BMX-Bikes.